NRW-Lokales | 26.09.2026. Auch in der vierten Septemberwoche bleibt der verkaufsoffene Sonntag ein beliebtes Ausflugsziel. Jede Kommune darf pro Jahr nur eine begrenzte Anzahl solcher Termine ausrufen, und ohne einen konkreten Anlass wie ein Fest oder einen Markt ist das nicht möglich. Was ein verkaufsoffener Sonntag in NRW am 27.09.2026 bietet, erklärt dieser Beitrag.
Am 27. September 2026 machen 45 Städte von dieser Möglichkeit Gebrauch – deutlich mehr als in der Vorwoche, als noch 25 Kommunen öffneten. Die Auswahl an Ausflugszielen ist damit riesig, und die Frage bleibt dieselbe: Wohin lohnt sich der Weg, und was lässt sich neben dem Einkaufsbummel noch erleben?
Inhaltsverzeichnis
ToggleVerkaufsoffener Sonntag in NRW am 27.09.2026 – die Städte
Am kommenden Sonntag dürfen die Geschäfte unter anderem in diesen Orten öffnen (alphabetisch):
- Arnsberg
- Barntrup
- Bergisch Gladbach (Bensberg)
- Bielefeld (Schildesche)
- Bocholt
- Bonn
- Bottrop
- Brilon
- Bünde
- Dinslaken (Hiesfeld)
- Dorsten
- Düsseldorf (Pempelfort)
- Emsdetten
- Essen (Zollverein / Mitte)
- Gütersloh
- Hamm
- Höxter
- Kempen
- Kevelaer
- Köln (Dellbrück)
- Langenfeld
- Ratingen
- Unna
- Viersen
- Werl
Wer spontan losziehen möchte, hat damit von großen Kulturevents über Holland-Märkte bis zu Fahrzeugschauen gleich mehrere Ziele mit passendem Rahmenprogramm zur Auswahl.
Verkaufsoffener Sonntag in NRW 2026 – Termine, Regeln und Städte
Essen: Zechenfest auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein
Den kulturell eindrucksvollsten Rahmen bietet an diesem Wochenende zweifellos Essen: Auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein steigt das traditionelle Zechenfest. Besucher erwartet ein riesiges, kostenfreies Kulturprogramm mit Live-Musik auf mehreren Bühnen, regionalen Spezialitäten und zahlreichen Mitmachaktionen für Groß und Klein.
Parallel dazu laden die teilnehmenden Händler in den freigegebenen Zonen zu einem entspannten Einkaufsbummel ein, der sich perfekt mit einem Spaziergang durch die imposante Industriekulisse verbinden lässt.
Öffnungszeiten in Essen
Zusätzlich zum Festprogramm auf Zollverein können Besucher am Sonntag von 13 bis 18 Uhr durch die Geschäfte bummeln.
Düsseldorf-Pempelfort: Nordstraßenfest mit Live-DJs
In Düsseldorf dreht sich das Wochenende im Stadtteil Pempelfort komplett um das traditionelle Nordstraßenfest. Die bekannte Einkaufsmeile verwandelt sich in eine lebendige Festzone mit Straßen-Grills, Weinverkostungen und nachbarschaftlichen Aktionen lokaler Gewerbetreibender.
Mehrere Live-DJs und Musikgruppen sorgen entlang der Straße für die passende Stimmung, während Gastronomen kulinarische Highlights anbieten.
Öffnungszeiten in Düsseldorf
Der verkaufsoffene Sonntag lädt exklusiv im Stadtteil Pempelfort von 13 bis 18 Uhr zum Shoppen ein.
Märkte und Schauen: Werl und Unna
Gleich zwei Städte in Westfalen setzen am vierten Septemberwochenende auf thematische Großveranstaltungen, die Besucher von weit her anlocken.
In Werl wird es international: Der originale Holland-Markt zieht mit 32 traditionellen Marktständen in die Fußgängerzone. Händler in landestypischer Tracht bieten Spezialitäten wie frisch gebackene Poffertjes, holländischen Matjes, Frikandeln und großen Gouda-Käse an.
Zeitgleich verwandelt sich die Innenstadt von Unna in eine riesige Ausstellungsfläche unter freiem Himmel. Bei der großen Fahrzeug- und Autoschau präsentieren Händler aktuelle Neuwagen, glänzende Oldtimer, moderne E-Bikes und voll ausgestattete Campingmobile inklusive kostenlosem Probesitzen.
Öffnungszeiten in Werl und Unna
An beiden Veranstaltungsorten öffnen die Geschäfte des Einzelhandels am Sonntag von 13 bis 18 Uhr.
Weitere Ziele: von Dorsten bis Ostwestfalen
Auch abseits der genannten Schwerpunkte lohnt ein Blick auf die übrigen Regionen. In Dorsten lockt das traditionelle Herbst- und Familienfest mit einer großen Genussmeile und einem bunten Spielangebot für Kinder in die historische Altstadt.
Ergänzt wird das Angebot durch Städte wie Bonn, Köln-Dellbrück, Bocholt, Gütersloh oder Bielefeld-Schildesche, in denen der Sonntagsbummel ebenfalls mit lokalen Stadtteil- und Erntedankfesten kombiniert wird. Wer nach dem Einkaufen noch Rahmenprogramm sucht, findet an fast jedem der 45 Orte Live-Unterhaltung.
An all diesen Orten öffnen die Geschäfte jeweils von 13 bis 18 Uhr.
Verkaufsoffener Sonntag in NRW am 27.09.2026: Vorteile
Auffällig bleibt die enorme Dichte an teilnehmenden Orten – von den rheinischen Metropolen bis zu den Zentren in Ostwestfalen-Lippe und dem Sauerland. Gemeinsam ist ihnen allen: Im Hintergrund steht ein Markt, ein Kulturfest oder eine Gewerbeschau, welche die strikte rechtliche Grundlage liefert.
Für die Kommunen ist dieser Sonntag ein strategischer Frequenzbringer. Er spült Kaufkraft in den stationären Handel, macht die Innenstädte als Freizeitstandorte sichtbar und stärkt durch die Kooperation mit lokalen Vereinen das Gemeinschaftsgefühl vor Ort.
Dass gerade dieses Wochenende so vollgepackt ist, liegt am Kalender: Ende September markiert in Nordrhein-Westfalen traditionell den Höhepunkt der herbstlichen Veranstaltungssaison vor dem Beginn der ruhigeren Oktoberwochen.
Die Rechtslage kurz erklärt
In NRW gilt an Sonntagen grundsätzlich die Ladenruhe. Ausnahmen sind nur erlaubt, wenn ein sachlicher Grund vorliegt – etwa ein Stadtfest, ein Markt oder eine vergleichbare Veranstaltung.
Grundlage dafür ist das Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW), das jeder Kommune pro Jahr nur eine begrenzte Zahl solcher Sonntage zugesteht. Ein reines Umsatzinteresse des Einzelhandels reicht als Begründung ausdrücklich nicht aus.
Die jeweilige Stadt muss den Anlass öffentlich machen und rechtzeitig ankündigen, zudem gilt für die Öffnung meist ein zeitliches Limit von 13 bis 18 Uhr.
Verkaufsoffener Sonntag in NRW am 27.09.2026 – Tipps
Ein paar einfache Hinweise machen den Sonntagsausflug entspannter:
- Frühzeitig starten: An Tagen mit Großveranstaltungen wie dem Zechenfest sind Parkplätze in der Nähe erfahrungsgemäß schnell belegt.
- Auf das Gebiet achten: Die Genehmigung gilt meist nur für bestimmte Straßenzüge rund um die jeweilige Veranstaltung, nicht immer für das gesamte Stadtgebiet.
- Öffentliche Verkehrsmittel prüfen: Busse und Bahnen fahren nach dem Sonntagsfahrplan, oft werden zu Großevents aber Sonderbusse eingesetzt.
- Aktuelle Infos einholen: Lokale Programme und Zonen können sich kurzfristig verschieben.
Ein kurzer Blick auf die Website der jeweiligen Stadt oder des Stadtmarketings lohnt sich daher immer, bevor es losgeht.
Auch ein Blick auf die Flohmärkte lohnt sich
Wer nicht gezielt shoppen, sondern lieber stöbern möchte, wird am 26. und 27. September zusätzlich auf zahlreichen traditionellen Trödel- und Flohmärkten in ganz NRW fündig.
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Verkaufsoffener Sonntag in NRW am 27.09.2026 – Fazit
45 Städte klingen zunächst nach einer reinen Zahl, doch dahinter steckt eine große Vielfalt an Anlässen und Stimmungen – vom Zechenfest in Essen über das Nordstraßenfest in Düsseldorf bis zur Autoschau in Unna.
Wer sich für den 27. September einen Ausflug überlegt, sollte deshalb nicht nur die Öffnungszeiten im Blick behalten, sondern auch das Programm drumherum. Genau das macht aus einem gewöhnlichen Einkaufsbummel meist einen ganzen Tagesausflug.
Ob Kulturevent in Essen, Holland-Markt in Werl oder Mobilitätsschau in Unna: Jede Stadt setzt an diesem Sonntag ihren eigenen Akzent – und genau deshalb lohnt sich mehr als nur ein Blick auf die Liste.
Quellen: Städte und Kommunen NRW, 2026; Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW), u.a.
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